Beseitigung des Nadelöhrs
Das Hauptaugenmerk in unserem Haus richtet sich schon seit längerem auf die Donau und hier auf den Abschnitt Straubing - Vilshofen. Innerhalb der 3.500 Kilometer langen Wasserstraße von der Nordsee bis zum Schwarzen Meer stellt diese Strecke bisher noch einen entscheidenden Hauptengpass für die Schifffahrt dar. Ihn gilt es zu beheben, damit die gesamte Wasserstraße ohne Beeinträchtigung ganzjährig befahren werden kann.
Die Ursachen für die Beeinträchtigung der Schifffahrt auf diesem nur 69 Kilometer langen Donauabschnitt sind:
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Die Wassertiefe und damit die Abladetiefe sind häufig zu gering. Was viele nicht für möglich halten, aber aus Sicht der Schifffahrt ist die bayerische Donau ein wasserarmer Fluss. Es ist daher auch nicht verwunderlich, dass Frachtschiffe zwischen Straubing und Vilshofen voll beladen nur an 165 Tagen im Jahr unbehindert fahren können.
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Zudem ist die Fahrrinne nicht breit genug. Daher kommt es regelmäßig zu Unfällen, weil die Schiffe nicht ungehindert aneinander vorbei können.
- Die Donau weist zudem eine Reihe sehr enger Kurven auf, die einen reibungslosen Schiffsverkehr maßgeblich erschweren.
Die Leistungsfähigkeit der gesamten Wasserstraße ist damit massiv eingeschränkt. Die Bundesrepublik Deutschland und der Freistaat Bayern haben uns beauftragt, Lösungsvorschläge zu erarbeiten, die dieses Nadelöhr beseitigen. Zusätzlich wird für die Strecke ein Hochwasserschutzkonzept erstellt.
Die Donau ist schon heute ein streng reglementierter Fluß
Straubing ist der entscheidende Engpass