Variante A

Die Ausbaumöglichkeit, bei der am geringsten in die Natur eingegriffen wird, aber auch am wenigsten für die Schifffahrt dabei herauskommt, ist die sog. „Variante A“. Die Hauptarbeiten im Fluss konzentrieren sich darauf, die bereits bestehenden Regelungsbauwerke wie Buhnen und Leit- oder Parallelwerke zu vergrößern oder neue zu schaffen. Sie sorgen dafür, dass das Wasser zur Flussmitte gedrängt wird und dadurch dort eine größere Wassertiefe entsteht, welche die Schiffbarkeit verbessert. Um diese dauerhaft zu gewährleisten, muss ständig gebaggert werden.

Die bestehende Fahrrinne wird mit der Variante A nicht verbreitert, die 46 vorhandenen Engstellen bleiben bestehen. Gewonnen werden für die Schifffahrt rund 20 Zentimeter zusätzliche Abladetiefe. Bei Niedrigwasser werden so 1,80 Meter erreicht, während der angestrebte Wert von 2,50 Metern nur an 185 Tagen im Jahr besteht. Was so viel heißt, dass nur die Hälfte des Jahres voll beladen gefahren werden kann.

Wegen der geringen Eingriffe in den Fluss wurde die Variante A im Raumordnungsverfahren aus ökologischer Sicht am besten bewertet. Trotzdem kam die Regierung von Niederbayern aber zu der Gesamtwertung „nicht raumverträglich“, weil der nach ihrer Ansicht geringe Nutzen auch diese Eingriffe nicht rechtfertigt.

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Beispiel der geplanten Maßnahmen bei Variante A (Bunenverlängerungen)

Ausschnitt aus dem Lageplan der Maßnahmen bei Variante A
Notwendige Sicherung des Isarschüttkegels durch ein ca. 800m langes Leitwerk