Rhein-Main-Donau-Wasserstraße: Ein lang gehegter europäischer Traum Fossa Carolina
Der Gedanke einer Verbindung von Rhein und Donau hat schon Karl den Großen fasziniert. Im Jahr 793 wurde unter seiner Leitung versucht, durch einen Kanal zwischen Rezat und Altmühl die Wasserscheide zwischen Nordsee und Schwarzem Meer zu überwinden.
Noch heute zeugt die Fossa Carolina bei der Ortschaft Graben in der Nähe von Treuchtlingen von diesem Versuch. Wenn Sie so wollen, stellt der „Karlsgraben“ den ersten Spatenstich unserer heutigen europäischen Wasserstraße dar.
Bisher konnte im Übrigen nicht festgestellt werden, ob die Verbindung zwischen Rhein und Donau tatsächlich gelang und jemals Schiffe fuhren. Auch von Johann Wolfgang von Goethe ist bekannt, dass er von dieser Kanalidee offensichtlich begeistert war.
Er ließ sich zitieren, dass das Erlebnis der Fertigstellung Wert sei, „noch einige fünfzig Jahre auszuhalten.“
Lage des Karlsgraben (Fossa Carolina)
Nördlich von Treuchtlingen befindet sich die Ortschaft Graben. Am nördlichen Ortsrand von Graben sind noch heute Reste des Karlsgrabens erhalten, der sich ehemals in Richtung Weißenburg erstreckte.

Quelle: www.google.de
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