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Notice: Undefined offset: 1 in views_block_view() (line 623 of C:\xampp\htdocs\sites\all\modules\views\views.module).Schiffsgeschwindigkeit, kritische
Geschwindigkeit des Schiffes, bei der eine brechende Heckwelle auftritt. Diese Geschwindigkeit kann von Verdrängern unter Flach-wasser- und Kanalbedingungen nicht mehr gesteigert werden, auch nicht durch den Einsatz zusätzlicher Motorleistung.
Einheit: m/s, km/h
Schubleichter
Fahrzeug ohne eigenen Antrieb, das für die Fortbewegung durch Schieben gebaut oder hierfür eingerichtet ist.
Schubverband (SV)
Starre Verbindung aus einem oder mehreren Fahrzeugen, von denen sich mindestens eines vor dem Fahrzeug mit Maschinenantrieb befindet, das den Verband fortbewegt und als "Schubschiff" bezeichnet wird.
Schüttkegel
Großflächige Ablagerung von Geschiebe im Unterlauf bzw. Mündungsbereich eines Flusses, wobei sich der Fluss und oft auch der Vorfluter in den Schottermassen verästelt.
Schwebstoffe
Feststoffe in Flüssigkeiten, die durch Turbulenz in Schwebe gehalten werden.
Schwebstofffracht
Masse der Schwebstoffe, die in einem bestimmten Zeitabschnitt (z. B. Jahr, Tag) durch den gesamten Gewässerquerschnitt transportiert wird.
Einheit: t
Schwebstofftransport
Masse der Schwebstoffe, die pro Zeiteinheit (z. B. Jahr, Tag) durch den gesamten Gewässerquerschnitt transportiert wird.
Einheit: kg/s, t/a
Schwebstofftrieb
Masse der Schwebstoffe, die pro Zeiteinheit durch einen Querschnittstreifen von 1 m Breite treibt.
Einheit: kg/s x m
Sedimentologisches Gleichgewicht
Zustand, bei dem die gesamten in einem Fluss transportierten Feststoffmengen (Geschiebe und Schwebstoffe) mit den Feststofftransportkapazitäten im Gleichgewicht sind.
Sekundärströmung
Strömung, die der Hauptströmung (meist quer zu deren Richtung) überlagert ist. Sie hat ihren Ursprung in der wandnahen Grenzschicht.
Shields-Parameter
Dimensionsloser Parameter zur Bestimmung des Strömungs-zustands, bei welchem die Schleppspannung (Schubspannung) an der Flusssohle zum Einsetzen des Geschiebetriebs führt.
Sicherheitsabstand
Der Begriff wird im Rahmen der Engstellenanalyse sowohl für die horizontalen als auch die vertikalen Sicherheitsabstände verwendet.
Die Summe der erforderlichen horizontalen Sicherheitsabstände ist gleich der erforderlichen Fahrrinnenbreite, abzüglich der Summe der Fahrspurbreiten. Der Sicherheitsabstand ist u. a. von der Fahrwasserbegrenzung abhängig, z. B. durch Buhnen oder durch ein geböschtes Ufer. Bei einem geböschten Ufer ist weiterhin die Neigung der Gewässersohle entscheidend. Schließlich ist der Sicherheitsabstand von der Fahrtrichtung, insbesondere bei Buhnen, abhängig.
Vertikale Sicherheitsabstände betreffen den Abstand zwischen Schiffsboden in Fahrt und Sohle. Hierzu wurde in Bezug auf die mittlere Sohle der Begriff Sohlabstand eingeführt. In Bezug auf örtliche Unebenheiten ist es das Mindestflottwasser.
Einheit: m
Sohlabpflasterung
Relative Anreicherung der Grobkornanteile in der oberen Schicht (Deckschicht) der Gewässersohle, z. B. durch natürlichen Abtransport von feinen Bestandteilen oder durch Zugabe von Grobkorn.
Sohlabstand, bzw. Mindestsohlabstand
Abstand des Schiffsbodens bzw. -propellers von der mittleren Sohlhöhe des Flusses oder eines Deckwerks.
Ein Mindestwert des Sohlabstands ist erforderlich, um Schäden am Schiff, z. B. durch in die Schiffspropeller eingesaugte Sohlpartikel, und an der Sohle zu vermeiden. Formal besteht der Sohlabstand aus dem Mindestflottwasser und der Unebenheitshöhe.
Einheit: dm, m
Sohlendeckwerk
Bautechnische Maßnahme zum Schutz der Gewässersohle gegen Erosion, Beschädigung oder Zerstörung.
Sohlendurchschlag
Flächendeckende Erosion der Deckschicht der Flusssohle (meist Kies) bis in feinere, leichter erodierbare (tertiäre) Sedimente.
Ein Sohlendurchschlag ist insbesondere im Bereich von Flussbauwerken, Brückenpfeilern und befestigten Ufern im Siedlungsgebiet zu verhindern.
Sohleneintiefung
Änderung der absoluten Höhenlage der Gewässersohle durch Abtrag von Sedimenten.
Sohlenerosion
Großflächige und zeitlich längerfristige Eintiefung der Gewässersohle durch Abtrag von Sohlmaterial. Der Anteil von Abschliff und Abrieb ist inbegriffen.
Sohlengleichgewicht
Dynamisch stabiler Zustand einer Lockergesteinssohle, bedingt durch eine ausge-glichene Geschiebebilanz (Geschiebezufuhr, Abrieb und Abschliff gleich Geschiebeabfuhr). Dabei können örtlich temporäre Sohlhöhenänderungen mit langfristigen Schwankungen um einen Mittelwert auftreten.
Sohlenhöhe, mittlere
Mittlere Höhe der Flusssohle im abflusswirksamen Profil, errechnet z. B. aus dem Verhältnis von Abfluss-querschnitt und abfluss-wirksamer Breite.
Einheit: m+NN
Sohlschubspannung
Die auf die Flächeneinheit der Sohle bezogene, von der Strömung in Fließrichtung ausgeübte Kraft (Integral aus Scher- und Druckwirkungen auf die einzelnen Sohlunebenheiten /-körner).
Einheit: N/m²
Sohlschubspannung, kritische
auch: (Grenz-)Schleppspannung
Sohlschubspannung, bei der die Bewegung des Geschiebes oder die Zerstörung der Gewässersohle beginnt.
Einheit: N/m²
Sohlschwelle
Quer zur Fließrichtung liegendes Regelungsbauwerk in der Gewässersohle, das über diese nicht hinausragt.
Solltiefe der Fahrrinne
Wassertiefe unter einem bestimmten Bezugswasserspiegel (z. B. RNW), deren Erhaltung angestrebt wird. Sie entspricht also der Mindesttiefe, die bei intensiver Unterhaltung einer Schifffahrtsstraße im Bereich der Fahrrinne vorliegen sollte (Tiefe des Fahrrinnenkastens unter dem Bezugswasserstand).
Einheit: m
Spargel-Verband
Großmotorschiff, das einen davor angeordneten Schubleichter schiebt oder Schubschiff mit zwei Leichtern (einspurig-zweigliedrig). s.a. Verband, Schubverband
Stauregelung
Ausbau eines Fließgewässers mit Einbau von Staustufen, z. B. zur regenerativen Energiegewinnung aus Wasserkraft. s. a. Gewässerregelung, Flussregelung.
Im Verkehrswasserbau dient die Stauregelung u. a. zur Erhöhung der Wassertiefen, bzw. Fahrrinnentiefen.
Streichlinie
Planmäßige seitliche Begrenzung des Wasserspiegels im Bereich des Abflussquerschnittes beim Ausbauabfluss, z. B. die Verbindungslinie entlang der Buhnenköpfe.

